Inzwischen ist es schon ein Monat bei CREAR. Andrea hat die Bastelstunden uns überlassen und wir cruisen nach wie vor von Ort zu Ort und machen von Marionetten und bunten Schmetterlingen zum Aufhängen über Stiftehalter bis Eulen aus Klopapierrollen alles, was man sich vorstellen kann. Es gibt Momente, wo die Kinder soviel Spaß haben und wirklich von Herzen lachen. Das gibt mir wahnsinnig viel zurück. Es ist so schön zu sehen, dass man Kinder glücklich machen kann, die normalerweise nicht so viel Liebe bekommen wie man es in den meisten Familien sieht. So ähnlich ist es auch bei den Englischstunden, die ich ab und zu gebe. Wenn die Schüler motiviert sind und Freude am lernen haben, bin ich umso fröhlicher und gehe mit viel mehr Enthusiasmus an die Sache.
Nach wie vor bemüht sich Francisco, mit mir und den Kindern jedes Wochenende einen Ausflug zu machen. Vor einer Woche sind wir mit unserem brandneuen Auto an einen Fluss gefahren, wo man sich mit Lianen ins Wasser schwingen konnte. Das war ziemlich cool! Nach dem Baden hat Francisco ein Feuer gemacht und Chicherones gekocht. Das ist frittierte Schweinehaut. Wenn ich das so beschreibe, ist es ziemlich eklig, aber solang man nicht zu viel davon isst und man sich daran gewöhnt hat, ist es echt lecker. Danach gab es noch Quadrados. Das ist auch eine Bananenart, die mir allerdings ziemlich gut schmeckt. Der Tag hat mir echt gefallen und ich hoffe, dass wir bald zurückkommen.
Außerdem haben Maura und ich neulich drei Freiwillige in einem Dorf namens Santa Marta besucht. Das Schulprojekt dort ist noch neu und man sieht wirklich, wie dankbar die Kinder für die Arbeit sind! Angie hat uns mit dem Auto hingebracht und hat uns während der Fahrt ziemlich viel von der Mentalität Costa Ricas erzählt. So schön das Land auch ist, ich bekomme hier so viel Armut mit, dass ich es manchmal fast schon beschämend finde, dass wir in Deutschland im purem Luxus leben und irgendwie nicht wirklich was gegen die Armut in anderen Ländern machen. Und ich bin ziemlich dankbar, dass ich das alles hier erleben kann. Hier ist ein Tag mit durchgehend Leitungswasser ohne Stromausfall etwas Besonderes! Für mich ist es ein kleines Tageshighlight, wenn ich am Abend ein Glas Milch trinken kann was in Deutschland etwas Selbstverständliches war.
Ich glaube, ihr könnt euch jetzt vorstellen, wie groß meine Freude war, als Ronny, Brayan, Maura und ich Pizzaessen gegangen sind! Das war das reinste Schlaraffenland!!! Unser nächstes Kochprojekt sind Käsespätzle. Wuuuhuuu! Da freu ich mich jetzt schon drauf!
Neulich haben wir einen Ausflug mit den vier Freiwilligen - Caro, Christina, Hannah und Michi - nach Barra Honda gemacht. Das ist ein Nationalpark in der Nähe von Nicoya. Nach durchzechter Nacht war der Hike auf einen Berg ziemlich anstrengend und ermüdend, aber der Ausblick über fast die ganze Halbinsel Guanacaste umso atemberaubender! Zu dieser Zeit erinnert die Landschaft eher an afrikanisches Wüstenland, als an Tropen, wie ich mir Costa Rica eigentlich überall vorgestellt habe. Danach sind wir zu einer Tropfsteinhöhle gelaufen und haben uns an einer Leiter ins Innere abgeseilt. Früher war das ganze Gebiet Meer, deswegen konnte man in der Höhle Teile alter Korallenriffe sehen, was mich richtig beeindruckt hat! Die Höhle ist in drei kleineren aufgeteilt, von denen man eine nicht mehr besichtigen kann, weil sie durch ein Erdbeben zugeschüttet wurde. Die anderen zwei Teile heißen - jetzt haltet euch fest - Papayahöhle und Spiegeleihöhle, weil die Tropfsteine angeblich diese Form hätten. Ich habe mir erstmal gedacht, wie viel man wohl rauchen muss, um auf sowas zu kommen, aber als ich die Tropfsteine dann selber gesehen habe, konnte ich das nachvollziehen! Die sahen tatsächlich aus wie Papayas und Spiegeleier und ich war ganz sicher nicht bekifft. ;-)
Das sind die Chicherones:

Nach wie vor bemüht sich Francisco, mit mir und den Kindern jedes Wochenende einen Ausflug zu machen. Vor einer Woche sind wir mit unserem brandneuen Auto an einen Fluss gefahren, wo man sich mit Lianen ins Wasser schwingen konnte. Das war ziemlich cool! Nach dem Baden hat Francisco ein Feuer gemacht und Chicherones gekocht. Das ist frittierte Schweinehaut. Wenn ich das so beschreibe, ist es ziemlich eklig, aber solang man nicht zu viel davon isst und man sich daran gewöhnt hat, ist es echt lecker. Danach gab es noch Quadrados. Das ist auch eine Bananenart, die mir allerdings ziemlich gut schmeckt. Der Tag hat mir echt gefallen und ich hoffe, dass wir bald zurückkommen.
Außerdem haben Maura und ich neulich drei Freiwillige in einem Dorf namens Santa Marta besucht. Das Schulprojekt dort ist noch neu und man sieht wirklich, wie dankbar die Kinder für die Arbeit sind! Angie hat uns mit dem Auto hingebracht und hat uns während der Fahrt ziemlich viel von der Mentalität Costa Ricas erzählt. So schön das Land auch ist, ich bekomme hier so viel Armut mit, dass ich es manchmal fast schon beschämend finde, dass wir in Deutschland im purem Luxus leben und irgendwie nicht wirklich was gegen die Armut in anderen Ländern machen. Und ich bin ziemlich dankbar, dass ich das alles hier erleben kann. Hier ist ein Tag mit durchgehend Leitungswasser ohne Stromausfall etwas Besonderes! Für mich ist es ein kleines Tageshighlight, wenn ich am Abend ein Glas Milch trinken kann was in Deutschland etwas Selbstverständliches war.
Ich glaube, ihr könnt euch jetzt vorstellen, wie groß meine Freude war, als Ronny, Brayan, Maura und ich Pizzaessen gegangen sind! Das war das reinste Schlaraffenland!!! Unser nächstes Kochprojekt sind Käsespätzle. Wuuuhuuu! Da freu ich mich jetzt schon drauf!
Neulich haben wir einen Ausflug mit den vier Freiwilligen - Caro, Christina, Hannah und Michi - nach Barra Honda gemacht. Das ist ein Nationalpark in der Nähe von Nicoya. Nach durchzechter Nacht war der Hike auf einen Berg ziemlich anstrengend und ermüdend, aber der Ausblick über fast die ganze Halbinsel Guanacaste umso atemberaubender! Zu dieser Zeit erinnert die Landschaft eher an afrikanisches Wüstenland, als an Tropen, wie ich mir Costa Rica eigentlich überall vorgestellt habe. Danach sind wir zu einer Tropfsteinhöhle gelaufen und haben uns an einer Leiter ins Innere abgeseilt. Früher war das ganze Gebiet Meer, deswegen konnte man in der Höhle Teile alter Korallenriffe sehen, was mich richtig beeindruckt hat! Die Höhle ist in drei kleineren aufgeteilt, von denen man eine nicht mehr besichtigen kann, weil sie durch ein Erdbeben zugeschüttet wurde. Die anderen zwei Teile heißen - jetzt haltet euch fest - Papayahöhle und Spiegeleihöhle, weil die Tropfsteine angeblich diese Form hätten. Ich habe mir erstmal gedacht, wie viel man wohl rauchen muss, um auf sowas zu kommen, aber als ich die Tropfsteine dann selber gesehen habe, konnte ich das nachvollziehen! Die sahen tatsächlich aus wie Papayas und Spiegeleier und ich war ganz sicher nicht bekifft. ;-)
Das sind die Chicherones:

alenarube am 05. März 2015 | 2 Kommentare
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